Aktuelles vom Hospizdienst (Stationär und Ambulant)

Die Hospizidee überschreitet Ländergrenzen

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Delegation aus Rumänien und Griechenland zu Gast beim Hospizdienst Ettlingen

Der Hospizdienst Ettlingen war vor wenigen Tagen zusammen mit dem Diakonischen Werk Baden Gastgeber im Rahmen des EU-Projekts Europa Pro-Hospiz“ mit Cluj Napoca/Klausenburg in Rumänien und Thessaloniki/Griechenland. Für den Hospizdienst bietet sich damit eine gute Gelegenheit, Neues von den Gastländern zu lernen und seine langjährigen Erfahrungen über Ettlingen hinaus einzubringen.

Während die Hospizidee in beiden Ländern bekannt ist, geht es in diesem Projekt darum, in gemeinsamer Teamarbeit mit den Gästen aus den Partnerländern Konzepte für den Aufbau von Hospizdiensten zu entwickeln, welche noch in diesem Jahr vor allem in Klausenburg konkret umgesetzt werden sollen.

In Deutschland hat ehrenamtliche Hospizarbeit eine lange Tradition, in Rumänien ist sie noch am Anfang. Jedoch gibt es dort hauptamtlich tätige Palliativ-Pflegedienste, deren Träger die Christliche Stiftung Diakonia in Klausenburg ist. Da in Griechenland eine organisierte Sozialarbeit Freier Träger praktisch nicht vorhanden ist, übernimmt die Evangelische Gemeinde deutscher Sprache in Thessaloniki eine solche. Die Hospizarbeit ist dort eine konkrete Aufgabe vor Ort.

Erfahrungsaustausch EU-Hospizdienste
Das Programm für die ausländischen Gäste in Ettlingen war vielseitig, sowohl fachlich als auch kulturell. Es gab mehrere fachspezifische Themeneinheiten, einen Besuch im Stephanus-Stift am Robberg, im stationären Hospiz „Arista“ als auch im „Lebensgarten“ auf dem Hauptfriedhof in Karlsruhe.

Der kulturelle Teil bestand in der Teilnahme am Benefizkonzert „5 Jahre Hospiz Arista“ in der Musikschule, einem Ausflug nach Baden-Baden und Moosbronn sowie einem Begegnungsabend mit Texten und Musik in der „Scheune“. Dabei waren ehrenamtliche Hospizhelferinnen des Hospizdienstes Ettlingen und weitere Gäste, darunter Kirchenrat Jürgen Rollin, Vorstand des Diakonischen Werks Baden.

Offenheit, Herzlichkeit und menschliche Nähe waren in diesen Tagen bei allen zu spüren.

Der Abschied fiel schwer. Das Projekt dauert noch bis Sommer 2011. Im Juli werden konkrete Ergebnisse und ein Leitfaden für den Aufbau einer künftigen Hospizarbeit im Rahmen einer festlichen Abschlussveranstaltung in Klausenburg präsentiert.

Margit Sänger
Hospizdienst Ettlingen

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