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Mittlerweile ist es Tradition, dass anfangs eines neuen Jahres die Vertreter der Christel-Botta-Stiftung mit attraktiven Spenden beim Hospiz Arista empfangen werden. Wie bereits in vorangegangenen Berichten ausgeführt, begünstigt die Christel-Botta-Stiftung das Hospiz Arista Ettlingen und die Ärzte ohne Grenzen e.V.

Über Presseberichte und den darin vorgestellten finanziellen Leistungen, welche aus der Botta-Stiftung an die erwähnten Einrichtungen ausgeschüttet wurden, ergab es sich, dass im Jahr 2017 und 2018 zwei weitere Stifter eine eigene Stiftung gründeten und die Verwaltung den Vorständen der Christel-Botta-Stiftung übertragen wurde. Die Stifter der neuen Stiftungen, welche im Vorstand mit entscheiden, möchten namentlich nicht genannt werden.

Herr Norbert Wittur, 1. Vorstand der Stiftungen, teilt mit, dass bereits auch aus der in 2017 neu entstandenen Stiftung weitere attraktive Ausschüttungen vorgenommen werden können. Zusätzlich zur Ausschüttung aus der Christel-Botta-Stiftung in Höhe von 13.000 € an Hospiz Arista Ettlingen werden somit weitere Spendenbeträge in Höhe von 3.800 € an Ärzte ohne Grenzen e.V, 4.300 € an die Stiftung Deutsche Krebshilfe, explizit für die Kinderkrebshilfe sowie weitere 3.000 € ebenfalls an das Hospiz Arista Ettlingen überwiesen.

Eine eigene Stiftung zu gründen und über das eigene Leben hinaus Verantwortung zu über-nehmen, Gutes zu tun und einen sozialen Beitrag in die Zukunft zu leisten, macht Schule.
Wer sich in ähnlicher Form engagieren möchte, kann dies in unterschiedlicher Form tun. Sei es durch Direktspenden an die entsprechenden Einrichtungen, durch Zustiftungen bei bestehenden Stiftungen oder aber durch eine eigene, selbständige Stiftung.

Helma Hofmeister, die gemeinsam mit Margareta Magosch vom Förderverein Hospiz Landkreis und Stadt Karlsruhe e.V, und Christiane Fellmann, der Leiterin des stationären Hospizes „Arista“, die Zuwendungen voll Dank entgegen nahm, erläuterte mit welchem Schwerpunkt die Gelder in diesem Jahr verwendet werden sollen. Der größere Teil wird dazu verwendet, das durch die gesetzlichen Regelungen unvermeidbare Defizit auszugleichen. Ein Teil aber wird dazu dienenn den Aufbau der ambulanten Ethikberatung zu unterstützen. Denn während die Ethikkommissionen in Krankenhäusern fast flächendeckend etabliert sind, gibt es bisher im häuslichen Bereich oder für Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben, bisher noch wenig ethische Beratung. Mit dem Angebot, das für die Betroffenen kostenfrei ist, können für die von schwerer Krankheit und Sterben betroffenen Menschen und ihre Angehörigen in schwierigen Situationen durch intensive Gespräche das gemeinsame Finden hilfreicher Wege gestärkt werden.

Die beiden Vorstände der Stiftungen äußerten ihre Freude darüber, dass mit den Spenden ein wichtiger Betrag zur Sicherung der Arbeit des „Arista“, geleistet wird, aber auch zur Umsetzung wichtiger Projekte für schwerkranke und sterbende Menschen in der Region. So werden nachhaltig die Stifterwünsche erfüllt, so die Vorstände Michael Hyll, Waldemar Kunz und Norbert Wittur. Dem Hospiz Arista sowie allen Verantwortlichen, amtlichen und ehrenamtlichen Aktiven, wünschen die Vorstände weiterhin eine gute Hand bei ihren verantwortungsvollen Aufgaben.

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